So helfen Sie mit


Helfen ist oft viel einfacher, als man denkt! Hier stelle ich Ihnen einige Möglichkeiten vor, was Sie tun können, wenn Sie Tiere, insbesondere Hunde, lieben:

Der Chapverteiler ist nur eine von vielen Möglichkeiten, Tieren zu helfen. Durch die Chapmail werden Sie informiert, wenn Hunde entlaufen und gesucht werden. Indem Sie als HundebesitzerIn oder -freundIn mit die Augen offenhalten, können Sie sich gegenseitig helfen, dass Hund und Herrchen einander wiederfinden!

Zuallererst sage ich hier das, was eigentlich allen Hundehaltern selbstverständlich sein sollte, aber leider doch so oft nicht beachtet wird:

+ lassen Sie Ihren Hund niemals unbeaufsichtigt vor einem Supermarkt angeleint!!!

+ lassen Sie Ihren Hund niemals über Stunden alleine im abgeparkten Auto sitzen!!!

+ sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund im Fall eines Gefundenwerdens durch Fremde Ihnen leicht zugeordnet werden kann  (durch Telefonnummer am Halsband / TASSO-Marke / Mikrochip)!

Denn: Es gibt keinen Hund, der nicht - aus irgendeinem Grund - verschwinden kann!

Nachfolgend stelle ich noch andere Möglichkeiten vor:

 1) Werden Sie Flugpate, wenn Sie in den Urlaub fliegen. Es kostet Sie keinen Cent und Sie retten ein Hundeleben!

Der nächste Urlaub ist geplant? Sie fliegen in den Süden? Prima! Dann können Sie leicht helfen!

Vor allem in den Südeuropäischen Ländern gibt es viele Tierschutzvereine, die auf Flugpaten angewiesen sind, um Hunde nach Deutschland zu fliegen, weil sie dort in Tötungsstationen keine Überlebenschance haben. Sie als Flugpassagier müssen dafür nichts tun, ausser lediglich Ihren Namen zur Verfügung zu stellen, weil Hunde nicht alleine mitfliegen dürfen, sondern immer auf einen Passagier gebucht werden müssen. Sonst müsste extra ein Mensch für den Transport mitfliegen. Die Kosten für den Hundetransport übernimmt der Verein, auch das Verbringen zum Abflugort und Abholen vom Ankunftsflughafen organisieren die Tierschützer. Hunde werden in einer Transportkiste im Frachtraum mitgenommen, Sie müssen die Box nur bei der Gepäckausgabe in Empfang nehmen und sie mit aus dem Sicherheitsbereich des Flughafens rausfahren, dort werden Sie schon erwartet und der Hund übernommen. Hier können Sie erfahren, wie und wo Sie Flugpate werden können: www.flugpate.com; eine Börse für Flugpaten (Angebote und Gesuche) ist http://www.beepworld.de/members22/flugpaten/

 

2) Teilen Sie sich die Fürsorge um ein Haustier als Tiersitter:

Sie hätten gerne einen Hund, haben aber keine Zeit oder Möglichkeit, um sich einen zu halten? Es geht leider vielen Menschen so, und allzu oft werden Hunde im Tierheim abgegeben, weil sich ein Paar trennt und keiner sich mehr allein um das Tier kümmern kann. Über Seiten wie www.tiersitterboerse.de (es gibt auch andere im Internet, einfach mal googlen, oder durch einen Aushang am schwarzen Brett im Tierfutterladen oder im Supermarkt) können Sie einander helfen und ergänzen, indem Sie einen Hund tage- oder stundenweise betreuen und ihm so sein Heim erhalten.

3) Sie überlegen, sich ein Tier anzuschaffen, sind sich aber noch nicht sicher?

Werden Sie doch erst einmal Pflegestelle!

Und sollten Sie bereits einen Hund haben, oder sich einen anschaffen wollen, lege ich Ihnen unbedingt ans Herz, eine arme Seele aus einem Tierheim zu befreien. Übrigens suchen auch viele heimatlose Welpen ein zu Hause, man muss sie nicht beim Züchter kaufen! Sie können sich auch als Pflegestelle engagieren und einen Hund/Hündin als Pflegehund zu sich nehmen. Fast jeder Tierschutzverein und jedes Tierheim sucht dringend Pflegestellen! So können Sie das Tier kennenlernen (und sich, falls Sie sich verlieben, auch dazu entschließen, es ganz zu behalten); Während der Pflegezeit (i.d.R. ein paar Wochen bis Monate) bezahlt die Tierschutzorganisation Versicherung und Tierarztkosten und sucht nach einem neuen zuHause. Sie als Pflegestelle haben dabei aber ein Mitbestimmungsrecht, wer schließlich den Hund bekommt (wenn Sie ihn nicht behalten möchten). Wer dazu mehr Infos haben möchte, kann mir gerne eine e-mail schreiben.

4) Besuchen Sie Hunde im Tierheim

Tierheime wie unseres (www.pit-staff.de) haben immer alle Hände voll zu tun. Die Zwinger sind voller Hunde (oder Katzen), die sich nach einem Spaziergang im Grünen, aber auch nach Streicheleinheiten sehnen, und für die die (meistens) ehrenamtlichen Mitarbeiter oft nicht die Zeit haben, um ausgiebig mit ihnen zu schmusen oder zu spielen. Daher sind wir froh, wenn liebe Menschen sich diese Zeit nehmen und sie mit einem der Tiere teilen. Sie verschönern den Tag eines Hundes enorm, wenn Sie auch nur eine halbe Stunde für ihn da sind!

 

5) Tiere können nicht sprechen und demzufolge Ihr Leid nicht einklagen.

Helfen Sie ihnen mit Ihrer Stimme, indem Sie durch Ihr Wort gegen Misstände und Tierquälerein vorgehen!!

 Deutschland ist bereits eines der wenigen Länder der Erde, in dem sich Menschen für Tiere stark machen. Trotzdem geschehen auch hier täglich Grausamkeiten gegen die wehrlosen Geschöpfe. Organisationen wie PETA e.V.(People for the ethical treatment of anmilas - www.peta.de) zum Beispiel informieren und gehen aktiv gegen Misstände vor, zum Beispiel durch Petitionen, Demonstrationen und Aufklärungskampagnen. Weitere sehr gute Organisationen: www.wspa.de (Welttierschutzgesellschaft); www.respektiere.com; Deutscher Tierschutzbund www.tierschutzbund.de  - Es lohnt sich, diese Seiten mal zu besuchen!

Darüber hinaus gibt es international arbeitende Organisationen, die sich weltweit für Tiere einsetzen. Sie sammeln Unterschriften in Petitionen (= Bittbriefe), die den Regierungspräsidenten der jeweiligen Länder vorgelegt werden.

Denn in jedem Land der Welt werden Tiere gequält und mit Füßen getreten!! Über das Internet kann man heute ganz einfach mit unterzeichnen! Unter "Aktuelles" stelle ich einige Petitionen vor und unter "Links" finden Sie mehrere Organisationen für den Tierschutz (einfach auf das jeweilige Bild klicken und die Seite öffnet sich). Mit Ihrer Stimme können Sie politisch für Tiere aktiv werden und etwas zum weltweiten Tierschutz beitragen.

6) Halten Sie bitte die Augen auf:

“Tierdiebe klauen Hunde und insbesondere Katzen bundesweit” - Im Gespräch mit Gerd Straeten

interview-blog.de: Zwischen unglaubigem Staunen und blanken Entsetzen schwankte die Interview-Blog-Redaktion als wir auf
http://www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de/  erstmals von Ihrem Verdacht erfuhren, dass Hauskatzen bei Altkleidersammelaktionen verschwunden sind. Gibt es diesen Zusammenhang wirklich? Bitte berichten Sie uns von Ihrem Verdacht!

Gerd Straeten: Tierfänger gibt es schon seit vielen Jahren. Im Sommer 1983 erlebte meine Frau erstmals, wie zwei südländisch aussehende junge Männer versuchten nur wenige Meter von ihr entfernt unsere Dackel-Hündin zu stehlen. Wenige Monate später sah sie zwei ähnlich aussehende junge Männer im Abtei-Park, wie sie versuchten Katzen einzufangen. Wir hatten dort Fütterungsplätze für die Wildlinge eingerichtet. Die Wildlinge wurden mehr als 24 Jahre lang von meiner Frau betreut. Seit August 2003 wissen wir um die Zusammenhänge zwischen Katzenklau und Altkleidersammlungen..(...)
Den ganzen Artikel kann man auf der Seite http://www.interview-blog.de/helden-des-alltags/haustierdiebstahl_gerd_straeten  nachlesen.

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7) Haben Sie ein Geschäft oder gute Kontakte zu Geschäftsinhabern? Dann regen Sie bitte an, die hier vorgestellte Sicherheitskette für Hunde, die draußen angebunden werden müssen, anzuschaffen!

Schützen Sie sich und andere vor Hundediebstahl!!!

"Hundehalter leben in ständiger Angst um ihre geliebten Vierbeiner. Auch Erfinderin Brigitte Röper (47) aus Hamburg ging es nicht anders. Beim täglichen Einkauf machte sie mit ihrem Dackelmischling „Stöpsel" immer öfter einen großen Bogen um den Supermarkt. Das vermeintliche Schild „Wir müssen draußen bleiben" war für sie in erster Linie eine freundliche Einladung für jeden professionellen Hundedieb. Trotz ständig steigender Kriminalitätsraten hat die Sicherheitsbranche den Bereich „Hund" schlichtweg vergessen.

Als tatkräftige, hanseatische Kauffrau tüftelte sie über Wochen hinweg nächtelang an einer Lösung für dieses Problem. Das Ergebnis dieser Überlegungen und Skizzen nahm schließlich Gestalt an: Eine gegen Pfand ausleihbare und abschließbare Sicherheitskette. „doggypark" heißt das neue Produkt welches seit Anfang August 1997 auf dem Markt ist. Nach dem Willen der Erfinderin und der Herstellerfirma sollte es an keinem Geschäft fehlen. Und so funktioniert es: Anstatt der normalen Haken für Hundeleinen, bringt der Geschäftsinhaber ein „doggypark" an der Außenwand seines Ladens an. Hier kann gegen ein Münzpfand, ähnlich wie bei einem Einkaufswagen im Supermarkt, ein Kette mit verriegelbarem Halsband entnommen werden. Die Kette ist mit einem Schloß versehen und fest an die Hauswand montiert. Nachdem man das Halsband abgeschlossen hat, kann man beruhigt das Geschäft betreten, ohne in Sorge zu sein, daß jemand während des Einkaufs den geliebten Vierbeiner einfach mit nimmt.
„Eine spezielle Umfrage unter Hundebesitzern hat ergeben, daß 78 % der Hundebesitzer, die ihren Hund gerne an die Sicherheitskette anbinden, Geschäfte mit „doggypark" vorziehen.", äußerte sich die Erfinderin Frau Röper gegenüber dem Tiernotruf.
Hierzu Philip W. McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale: „Da mehr als 15 % der Haushalte in Deutschland ein Haustier besitzen, ist es an der Zeit, daß der Einzelhandel sich auf dieses riesige Potential an Kunden einstellt. Da der Tierdiebstahl insbesondere bei Rassehunden immer noch unvermindert ist, denken wir, daß Systeme wie „doggypark" eine sinnvolle Vorbeugungsmaßnahme gegen Tierdiebstähle vor der Ladentür sind."

 

Weitere Informationen über „doggypark" erhalten Sie über die Firma
SYSTEC GmbH, Lindberghstr. 8
82178 Puchheim
Tel.: 089 - 80004 117
FAX: 089 - 80004 100

Schon mal drüber nachgedacht? In Anlehnung an diese Idee kann man sich auch selbst eine leichte Edelstahlkette mit Vorhängeschloss im Baumarkt kaufen und diese mit zum Einkauf nehmen, wenn man seinen Hund vor dem Markt anbinden muss. Es ist immer noch kein 100%iger Schutz, aber besser als die einfache Hundeleine.

 

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8) Viele von Ihnen sind bereits sehr aktiv im Tierschutz und packen täglich mit an, wo Hilfe gebraucht wird.

 
 
ist zusätzlich eine Datenbank, in der aktive Helfer (Tierärzte, Tierheime, oder einfach Menschen, die Erfahrung mit Tieren haben, z.B. auch welche, die sich mit exotischen Arten auskennen....) sich für Notrufe eintragen lassen können, um in ihrer
Nähe als Anlaufstelle erreichbar zu sein. Es haben sich schon recht viele Leute eingetragen, ist sicher auch
interessant für Euch, solche Adressen zur Hand zu haben.
Vielleicht möchte aber der eine oder die andere unter Euch auch mit auf dieser Liste mutiger Tierretter stehen?
Dann tragt Euch ein (auf der HP des Tiernotruf)!!
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 VIER PFOTEN informiert: Zeuge von Tierleid – was tun?

Hamburg, 27.02.2007 - Das Kaninchen von Bekannten hinkt, trotz mehrfacher
Aufforderung bringt es keiner zum Tierarzt. Der Nachbar schlägt seinen Hund.
Während des Spaziergangs sieht man abgemagerte Tiere auf einer Weide stehen.
Wie soll man sich da verhalten?

VIER PFOTEN Heimtierexpertin Martina Schnell sagt: „Menschen, die Tiere
verwahrlosen lassen, sie schlagen, misshandeln oder sie trotz Erkrankung
nicht tierärztlich behandeln lassen, verstoßen gegen das Deutsche
Tierschutzgesetz. Wird man Zeuge solchen Tierleids, sollte man sich umgehend
an das zuständige Veterinäramt wenden und Anzeige bei der Polizei erstatten.
“ Telefonnummer und Adresse des Veterinäramtes können über die telefonische
Auskunft, das Internet oder die Behörde ermittelt werden.

Je genauere Informationen dem Veterinäramt und der Polizei vorliegen, desto
schneller kann dem Tier geholfen werden. Dazu gehören eine ausführliche,
schriftliche Darstellung des Sachverhaltes sowie die vollständige Adresse
des Tierhalters. Beweisfotos, vorhandene Zeugen und die eigene Bereitschaft,
als Zeuge aufzutreten, können eine wichtige Ergänzung sein. Besteht der
Wunsch, dass die Aussage vertraulich behandelt wird, sollte der zuständige
Sachbearbeiter darauf hingewiesen werden, dass die Anonymität zu wahren ist.
Darüber hinaus sollte sich jeder, der eine Tat anzeigt, ein Aktenzeichen
geben lassen und nachfragen, was aus der Anzeige geworden ist.

Gerät hingegen ein Tier in Not – eine Katze sitzt verletzt im Baum und kann
nicht allein herunter – kann die Feuerwehr benachrichtigt werden. „Diese
Möglichkeit sollte jedoch nur in Anspruch genommen werden, wenn man aus
eigener Kraft dem Tier nicht helfen kann. Die Kostenfrage sollte im Vorwege
geklärt werden“, empfiehlt Martina Schnell.

Befindet sich ein Tier so erheblich in Not, dass es sterben oder zu Schaden
kommen könnte, besteht die Möglichkeit, beispielsweise ein Wagenfenster
einzuschlagen oder eine Tür einzutreten, um ein darin leidendes Tier zu
befreien. Solche Handlungen haben nach dem Gesetz des rechtfertigenden
Notstandes (§ 228 BGB, §34 StGB) keine strafrechtlichen und zivilrechtlichen
Sanktionen zur Folge.

Nähere Informationen erhalten Interessierte beim VIER PFOTEN
Heimtier-Service, Tel.: 040-399 249 - 0, E-Mail:
martina.schnell@vier-pfoten.de.

Presserückfragen an VIER PFOTEN:

Beate Schüler
Pressesprecherin

VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
Dorotheenstr. 48
22301 Hamburg

Tel.: 040/399 249-66
Fax: 040/399 249-99
E-Mail: BeateSchueler@vier-pfoten.de
Internet: www.vier-pfoten.de

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Wer ein Wildtier fängt, tötet oder quält, verstößt gegen geltendes Recht. Werden Sie Zeuge einer solchen Tat, scheuen Sie sich bitte nicht, gegen den oder die Täter Anzeige zu erstatten (bei Polizei, Ordnungsamt oder Veterinäramt). Ein informativer Link im Internet findet sich u.a. hier:

https://tierschutz.bussgeldkatalog.org/

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